Archäometrie-AG
Schüler experimentieren und die CeBIT – neue Erfahrungen

Wir, Anna Hunkemöller, Katharina Strautz und Alina Mosebach haben bei dem Schülerwettbewerb „Schüler experimentieren“ teilgenommen und möchten über diese neue Erfahrung berichten.

Die erforderliche schriftliche Arbeit zu erstellen war schon nicht ganz leicht, da sie bis zum 15. Januar abgegeben werden musste und wir in den Ferien, die bis zum 7. Januar gingen, teilweise nicht da waren. Das heißt, wir hatten nur noch eine Woche Zeit. Stress! (Doch am Ende gaben wir dann doch eine ganz akzeptable Arbeit ab. In der Woche vor dem Wettbewerb war noch einmal Stress angesagt, da die Plakate erstellt werden mussten. Natürlich konnten wir uns erstmal nicht auf die Farbe einigen und ob es nun hochkant sein soll oder nicht, welche Schriftgröße, Bilder...)

Am Tag des Wettbewerbs waren wir kaum aufgeregt, aber wir waren sehr gespannt, wie das Ganze ablaufen wird und welche Arbeiten die anderen Schüler vorstellten. Als wir dann dort saßen warteten wir, bis die Juroren kamen - wir wussten nicht wann – und Kati meinte „man säße wie auf heißen Kohlen“. Als wir dann mit dem Vortrag fertig waren – die Juroren stellten zum Glück nur wenige Fragen – hatten wir vier, fünf Stunden nichts zu tun. Währenddessen lernten wir andere nette Leute kennen, und wir stellten uns gegenseitig unsere Projekte vor. Die Landessparkasse, der Sponsor des Wettbewerbs, hatte für reichlich Getränke und 750 Stücke Kuchen gesorgt.

Am nächsten Tag war dann die Siegerehrung und wir haben einen stolzen zweiten Platz gemacht und den 3. Zonta-Preis abgesahnt. Glücksgefühl!

Anschließend stellten wir unser Projekt noch der Öffentlichkeit vor. Insgesamt hat uns die Teilnahme am Wettbewerb sehr viel Spaß bereitet und wir würden nächstes Jahr gerne wieder teilnehmen.

Zwei Wochen später fuhren wir mit der ganzen Archäometrie-AG nach Hannover zur CeBIT. Dort haben Lea Beer, Mareile Tietz, Emma Bösemann und Lea Kolle am Stand von „Galileo macht Schule“ unser Projekt zur ehemaligen Landwehr in einem Vortrag präsentiert.

Für uns war es sehr aufregend auf der größten Computermesse der Welt vor einem kritischen Publikum (inklusive unserer Eltern) und einer Fachjury aufzutreten. Die anderen Teilnehmer waren fast alle älter als wir und überwiegend Jungs.

Wir haben vielleicht nicht alles gesagt, was wir vorbereitet hatten, aber das hat niemand gemerkt und wir haben es trotzdem geschafft den dritten Preis zu gewinnen, über den alle sich gefreut haben.

Auch der erste Preis ging an unsere Schule, für die Arbeit der diesjährigen Abiturienten zum Thema „Wie genau ist GPS?“

Obwohl es viel Arbeit war, würden wir gernen nochmal an der CeBIT teilnehmen, sowie auch an Schüler experimentieren. Wir haben bereits einige Themen dazu im Visier, wie zum Beispiel die Untersuchung einer ca. 6000 Jahre alten steinzeitlichen Anlage, die Wiederentedeckung der Klostermauern in Riddagshausen oder die Vermessung einer Kirchwiese bei Hordorf.

Wer sich für das Projekt interessiert, kann die Archäometrie-Homepage besuchen, an der wir gerade arbeiten!


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