Eingangsstufe

Unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 werden in einem eigenen Gebäude der Außenstelle Lehndorf unterrichtet. Einen sehr guten Einblick in das schulische Leben in Lehndorf vermittelt der "virtuelle Tag der offenen Tür".

Herzlich willkommen

Schule ist Unterricht. Ja, vor allem. Schule ist aber mehr als Unterricht. Erst recht an der HvF! Das Schulleben der HvF ist geprägt von einer großen Identifikation mit der Schule und einer sehr lebendigen Eltern- und Schülermitarbeit. Dazu tragen sicher die vielfältigen Angebote in Kunst, Theater und Musik, Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften und Sport sowie die zahlreichen außerunterrichtlichen Aktionen und Begegnungen bei.
Wie vielfältig die HvF ist, sieht man z. B. auf diesen Seiten.

Wir sind zertifiziert als...

Infoveranstaltungen 2023

Am Dienstag, den 14. März 2023 laden wir ab 18.00 Uhr ganz herzlich zum Informationsabend ein, und zwar in die HvF-Aula der „Großen HvF“ am Sackring/Ecke Kälberwiese – mit Schulführungen, Schnupperunterricht und Beratung.

Am Mittwoch, den 10. Mai 2023 laden wir ab 17.00 Uhr ebenfalls sehr herzlich ein zum Tag der offenen Tür in die „Kleine HvF“ in Alt-Lehndorf, Am Brunnen 6c.

Braunschweig NewYorker Lions an der HvF

Sportunterricht mal anders: Am 21. November durften interessierte Schüler*innen unserer Schule in eine Football-Kluft steigen und sich von drei Coaches der NewYorker Lions aus Braunschweig in die Welt des eiförmigen Balls einführen lassen. Den Bericht mit vielen Fotos findet man auf unserer Homepage unter "Aktuelles".

T-Shirt-Wettbewerb der Lateiner

Im Rahmen eines schulinternen Wettbewerbs unserer Lateiner wurde ein Kreativwettbewerb durchgeführt. Die Lateinfachgruppe rief unsere Lateinschüler:innen dazu auf, ein eigenes Latein-T-Shirt zu designen. Nun sind die Ergebnisse da! Die Abstimmung erfolgt in Kürze im jeweiligen Lateinunterricht. Unter "Aktuelles" auf unserer Homepage kann man sich die fünf besten Vorschläge ansehen.

"Oh, wie ist das schön!" - Die Kanu-AG in Aktion

"Oh, wie ist das schön, die Oker im stillen Herbstgewand und ohne Tretboote und Party-Flöße zu sehn'!" Nach dem etwas verzögerten AG-Start sowie einer zweiwöchigen Wasserstandsabsenkung der Oker aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen im Innenstadtbereich ging es für die Kanu-AG der HvF deutlich später zu Wasser, als in den Vorjahren üblich. Mehr zum Kanu-Abenteuer auf der Oker gibt es auf unserer Homepage unter "Aktuelles".

HvF hilft im Kampf gegen Hunger in Kenia

Im Jahr 2021 warben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule in einer Laufwoche unglaubliche 35.501 Euro ein, die in den Bau von Wasserspeichereinrichtungen in Südkenia investiert werden sollten. Nachdem der erste Dachregenfang mit Wassertank an einer Grundschule in Muuani fertiggestellt wurde, erreichte uns im August 2022 eine Anfrage, ob ein Teil des Geldes dafür eingesetzt werden könne, die sich zusätzlich zur Trockenheit ausbreitende Hungersnot zu bekämpfen. Dies war für uns selbstverständlich. Herr Dr. Stein von der kleinen NGO aus Wolfsburg übermittelte uns nun eine Dankesurkunde und Bilder, die zeigen, dass die Nothilfe bei den Kindern angekommen ist. Wer die Organisation "Wasser für Kenia" weiter unterstützen möchte, kann dies durch zusätzliche Spenden tun.

Englandfahrt 2022 - ein Tagebuch

Nach zwei langen Jahren Corona-Zwangspause war es endlich wieder so weit: Am 4. September machten sich 40 Schüler:innen unserer Schule gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Humm, Herr Kißler und Frau Sommermeier auf den Weg nach England. Emily Philipp und Hannah Heinert verfassten ein äußerst lesenswertes und witziges Tagebuch zu der aufregenden Woche auf der Insel. Ihren Bericht inklusive vieler Fotos findet man auf unserer Homepage unter "Aktuelles".

Englandfahrt 2022 - ein Tagebuch

Nach zweijähriger Corona-Pause konnten sich am 4. September endlich wieder 40 Schüler:innen und drei Lehrkräfte unserer Schule auf den Weg nach England machen.

Sonntag

Mit Frau Humm, Herrn Kißler und Frau Sommermeier starteten wir morgens um 06:00 Uhr auf unsere 15-stündige Anreise. Stolz können wir nun behaupten, innerhalb von 24 Stunden in 5 verschiedenen Ländern (Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, England) gewesen zu sein, ein Rekord, den man erst einmal brechen muss! Nach einer aufregenden Passkontrolle überquerten wir mit einer Fähre den Ärmelkanal von Calais in Frankreich nach Dover in England. Mit ohrenbetäubendem Hupen der Alarmanlagen, das durch das Schwanken des Bootes bei den Autos ausgelöst wurde, verließen wir den Hafen von Calais. An Bord gab es für alle Schüler:innen einen Essensgutschein, mit dem jede:r eine Portion nicht so leckere Pommes erstehen konnte.

In Dover angekommen hatten wir noch eine 2-stündige Fahrt vor uns, bei der wir zum Ende hin immer müder und aufgeregter wurden. Doch ganz begeistert waren wir von Dennis (unserem Busfahrer), der uns so gut durch den verwirrenden Linksverkehr manövrierte. Bis zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch alle, dass wir in Herne Bay landen würden - falsch gedacht! Denn unsere Gastfamilien warteten bereits seit zwei Stunden auf uns, aber in Margate, wo wir uns daraufhin trafen. Aufgeregte Stimmung herrschte bei unserer Ankunft, da die ganze Gruppe nun jeweils mit zwei oder drei weiteren Personen in die Autos der Gastfamilien steigen sollten.

Montag

Gut ausgeschlafen versammelten wir uns um 08:00 Uhr an unserem Treffpunkt und tauschten unsere ersten Eindrücke zu unseren Gastfamilien aus. Manche wohnten auf einem Bauernhof und andere in großen Familien mit Kindern. Unsere Lehrer:innen hatten jedoch etwas Pech… Anstatt in ihren Hotelzimmern landeten sie wegen einer kurzfristigen Änderung in dem Privathaushalt einer alten Dame im Nachthemd. Glücklicherweise fand sich später noch eine gute Alternative. Bei schönem Wetter machten wir eine Town Rallye in Herne Bay, wo wir eigentlich wohnen sollten. Dort hatten wir reichlich Zeit und die Möglichkeit, etwas zu trinken oder typisch britische Backwaren zu probieren. Außerdem gab es viele kleine Läden mit interessanten englischen Spezialitäten. Nach der mehr oder weniger ordentlich bearbeiteten Rallye kamen alle wieder zusammen, und es wurde sich auf ein Gruppenfoto vorbereitet, bei dem nach einer Weile auffiel, dass ein Viertel der Gruppe noch fehlte. Oje! Nachmittags stand dann ein Besuch im wunderschönen Dover Castle an, bei dem ein Teil der Burg wegen eines Disney Filmdrehs gesperrt war. Daher durften wir ein erstaunlich gutes Ersatzprogramm erleben, bei dem wir unterirdische Tunnel erkundeten und viel über die bedeutende Flucht der englischen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs erfuhren. Dabei war die Führung eigentlich gar nicht für große Gruppen erlaubt. Wir Glücklichen! Dieses Mal kamen wir überpünktlich in Margate an und hatten noch ausreichend Zeit, den idyllischen Strand zu besuchen, schöne Fotos zu machen oder Muscheln zu sammeln. Viele verewigten sich mit Kreidesteinen auf einer Felswand. Bereits am Abend hatten alle festgestellt, dass das Englischsprechen viel leichter war als erwartet.

Dienstag

Am nächsten Morgen, nachdem Premierminister Boris Johnson verabschiedet wurde und einige dieses Ereignis in den BBC Morning News verfolgt hatten, traf man sich wieder an unserem Reisebus, um zu unserem berüchtigten Tagesausflug in die City of Westminster, London, aufzubrechen. Irgendwie hatte es der Verkehr nicht so mit uns und wir hatten schon wieder 45 Minuten Verspätung. Immer noch verwirrt vom Linksverkehr stiegen wir anschließend abenteuerlich mitten auf einer Londoner Hauptstraße aus. Was soll man auch machen, wenn es dort keine großen Parkplätze für Busse gibt? Die darauffolgende Stadtwanderung war wirklich sehr atemberaubend. Mit unseren selbst erstellten Audio-Guides erhielten wir zu allen berühmten Sehenswürdigkeiten auch noch Zusatzinfos. Besonders beeindruckend fanden wir den Big Ben, die Westminster Abbey und natürlich den Buckingham Palace. Auch bei dem heutigen Gruppenfoto gab es wieder Probleme: Man sah den Buckingham Palace gar nicht… Bei der Horse Guards Parade konnten wir sogar die Soldaten auf ihren Pferden erblicken! Nach diesem langen Fußmarsch quer durch die Londoner Innenstadt und den Hyde Park bekamen wir nun Shopping-Zeit auf der Oxford Street - für viele ein Highlight. Im Anschluss durften wir uns entscheiden, ob wir den Tag im British Museum oder im Covent Garden beenden wollten. So ging auch der mit Abstand vollste, aber auch aufregendste Tag zu Ende. Zurück zu den Gastfamilien!

Mittwoch

Wie am vorherigen Tag fuhren wir die Innenstadt Londons, diesmal nach Greenwich. Hier erkannten wir Vieles aus unseren ersten Englischbüchern wieder. Wir starteten unseren Trip mit einem Spaziergang im weitläufigen Greenwich Park. Wusstest du, warum dieser Teil Londons nicht bebaut ist? Im Mittelalter wurden dort nämlich Pestleichen in Massen vergraben. Dort sahen wir auch den Nullmeridian, der die Erde genau in West und Ost teilt und das Anwesen, auf dem Queen Anne viele Partys gefeiert hat.

Ein großes Highlight für alle war die Bootsfahrt auf der berühmten Themse und der anschließende Besuch der Tower Bridge mit Glasboden, durch den man einen Blick auf die darunterliegende Straße und Themse werfen konnte. Anschließend, noch ganz begeistert von den Eindrücken, aßen viele die laut Frau Humm besten Fish and Chips in ganz London. Um das noch zu toppen, gab es nachmittags einen Theaterworkshop mit Führung im Globe Theater. Das war grandios. Tatsächlich hatte es unser Busfahrer Dennis geschafft, die Toilette zu verstopfen, sodass sie die gesamte restliche Reise unbenutzbar war.

Donnerstag

Großes Packen stand am Donnerstagmorgen an, gefolgt von sehr herzlichen Verabschiedungen von unseren Gastfamilien. Als Überraschung fuhren wir in ein Hotelrestaurant am Strand für ein richtiges “All you can eat - Full English Breakfast“! Der sagenumwobene Black Pudding hat, vor allem nach Enttarnung der Zutaten, niemandem so richtig geschmeckt. Canterbury und seine Kathedrale besuchten wir als letzte Aktivitäten, bevor es nach Hause gehen sollte. Große Begeisterung herrschte als jeder 10£ Guthaben für einen Einkauf im Supermarkt bekam, zumal wir kein Abendessen hatten. Trotzdem kauften sich die meisten nur Süßigkeiten und riesige Packungen mit Cola und Fanta Dosen.

Während unserer zweistündigen Wartezeit erfuhren wir von der traurigen Nachricht, dass die Queen Elizabeth gestorben war. Somit nahmen wir im doppelten Sinne Abschied von einer wundervollen Programmfahrt in das traumhafte England!
Vielen Dank an Frau Humm, Herrn Kißler und Frau Sommermeier, dass Sie uns diese unvergesslichen Tage ermöglicht haben!

See you soon England!

Text: Emily Philipp & Hannah Heinert

Bildergalerie

AnsprechpartnerIn

Michaela Humm (HUMM)
Leiterin der Fachkonferenz Werte und Normen
Unterrichtet Englisch und Werte und Normen
humm@hvf-bs.net
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