Schule ist Unterricht. Ja, vor allem. Schule ist aber mehr als Unterricht. Erst recht an der HvF! Das Schulleben der HvF ist geprägt von einer großen Identifikation mit der Schule und einer sehr lebendigen Eltern- und Schülermitarbeit. Dazu tragen sicher die vielfältigen Angebote in Kunst, Theater und Musik, Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften und Sport sowie die zahlreichen außerunterrichtlichen Aktionen und Begegnungen bei.
Wie vielfältig die HvF ist, sieht man z. B. auf diesen Seiten.
Am Mittwoch, den 18. Februar laden wir ab 18.00 Uhr ganz herzlich zum Informationsabend ein, und zwar in die HvF-Aula der „Großen HvF“ am Sackring/Ecke Kälberwiese – mit Schulführungen, Schnupperunterricht und Beratung. Und schon jetzt weisen wir auf den Tag der offenen Tür in unserer Außenstelle in Lehndorf hin, und zwar am Dienstag, den 12. Mai, ab 17.00 Uhr.
Am 17. Dezember besuchte der Seminarfachkurs Geschichte unter der Leitung von Dr. Christian Mühling das Schlossmuseum Braunschweig. Der Museumsbesuch stand im direkten Zusammenhang mit den aktuellen Seminararbeiten, in denen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Lebenswelt der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig beschäftigen, die vor rund 250 Jahren im Braunschweiger Schloss residierte. Mehr dazu auf unserer Homepage unter "Aktuelles".
Die Bläserprojekte erfreuten ihre Familien und Mitschüler:innen am 11. und 12. Dezember mit weihnachtlichen Klängen. Mehr dazu auf unserer Homepage unter "Aktuelles".
Das HvF-Seminarfach begibt sich unter Leitung von Herrn Dr. Christian Mühling auf Spurensuche in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Es geht unter anderem um Herzogin Philippine Charlotte und die europäische Kulturgeschichte im Zeitalter der Aufklärung. Mehr zu dieser hochspannenden Spurensuche auf unserer Homepage unter "Aktuelles".
Welche gesellschaftlichen Ereignisse haben unser Leben geprägt? Von September bis November 2025 hat sich der Kunst Leistungskurs aus Jahrgang 13 von Frau Kirchner mit dieser Frage auseinandergesetzt und eigene praktische informelle Arbeiten entwickelt. Die Gemälde lassen sich jetzt im Lehrerzimmertrakt betrachten. Mehr dazu auf unserer Homepage unter "Aktuelles". Dort lassen sich die Exponate ebenfalls betrachten.
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 4. Dezember geht Jonte Martens aus der 6b als strahlender Schulsieger hervor. Zum ausführlichen Bericht auf unserer Homepage geht es hier entlang.
Am 26. November hatte die Hoffmann-von-Fallersleben-Schule die Ehre, die landesweite Auszeichnungsveranstaltung des Schulradelns 2025 in ihrer Aula durchzuführen. Mehr dazu auf unserer Homepage unter "Aktuelles".
Im Zeitalter der Aufklärung war Braunschweig ein bedeutender Knotenpunkt internationaler politischer und kultureller Netzwerke. Das Herrscherhaus der Welfen pflegte enge Beziehungen zum Kaiserhof in Wien sowie nach England-Hannover, Schweden, Dänemark-Norwegen, Russland und Preußen. Ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Verflechtungen stellt der umfangreiche Briefwechsel der Herzogin Philippine Charlotte dar. In ihren Schreiben tauschte sie sich nicht nur über Literatur, Musik und Malerei aus, sondern verfolgte zugleich sehr konkrete politische und wirtschaftliche Interessen. Sie regelte Erbschaftsangelegenheiten, suchte nach gewinnbringenden Kapitalanlagen, vermittelte Ehen und Bündnisse und bemühte sich, ihren Verwandten militärische Kommandos in der Armee ihres Bruders Friedrich II., des Großen von Preußen, zu verschaffen. Darüber hinaus thematisiert sie in ihren Briefen Alltagsfragen wie die soziale Hierarchie innerhalb ihrer Familie, die Rolle von Frauen und Männern in der höfischen Gesellschaft des Ancien Régimes oder den Umgang mit Krankheiten und dem Tod. Auf diese Weise vermittelt ihr Briefwechsel einen umfassenden Einblick in die europäische Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts und erlaubt geltende Geschichtsbilder von der untergeordneten Rolle von Frauen in der Vormoderne zu hinterfragen.
Um die hier skizzierten Themenfelder näher zu erforschen, unternahmen wir unter der Leitung von Herrn Dr. Mühling am 8. und 9. Dezember 2025 eine Exkursion in die Herzog August Bibliothek (HAB) nach Wolfenbüttel. Diese erwies sich als ausgesprochen gewinnbringend, da dort seltene Quellen und Forschungsliteratur zugänglich sind, die wir in Braunschweig nicht ausfindig machen konnten. Nicht ohne Grund gilt die HAB als die bedeutendste Forschungsbibliothek für die Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im deutschsprachigen Raum.
In der Bibliothek angekommen, erhielten wir zunächst eine fachkundige Führung durch Frau Henrietta Danker, die einen eindrucksvollen Einblick in die beeindruckende Sammlung alter Drucke und Handschriften bot. Anschließend folgte eine Einführung in den Online-Katalog, bei der wir lernten, wie man gezielt nach Quellen und Fachliteratur sucht — eine wichtige Grundlage für die bevorstehenden Facharbeiten.
Im Anschluss daran rückte die eigenständige Forschungsarbeit in den Mittelpunkt. Nun hatten wir die Möglichkeit, unsere individuellen Themenschwerpunkte zu verfolgen; Literatur eigenständig zu sichten und auszuwerten. Unsere Arbeitszeit konnten wir dabei selbstständig organisieren, ohne die üblichen Unterbrechungen durch den Wechsel von Unterrichtsphasen oder das Pausenklingeln. So ließ sich viel konzentrierter arbeiten als in der Schule.
Neben der intensiven Arbeit wurde die Mittagspause genutzt, um den Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt zu besuchen, wo Kakao, Crêpes und gebrannte Mandeln für eine heitere Stimmung zwischen den intensiven Arbeitsphasen am Vor- und Nachmittag sorgten.
Zurück in der HAB standen uns das Bibliothekspersonal und unserer Lehrer beratend zur Seite. Das Ergebnis unserer Arbeit kann sich sehen lassen. Nach einer täglichen Forschungsarbeit von 9-18 Uhr und spannender Lektüre, gingen wir mit großen Bücherstapeln und bis zu 12 Seiten Quellenexzerpt nach Hause.
Auch weiterhin bleibt in der HAB für uns noch viel zu entdecken.
(Text und Bilder: Michelle Schwitallik, 12WI & Lisa Bartz, 12PO)
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