Schule ist Unterricht. Ja, vor allem. Schule ist aber mehr als Unterricht. Erst recht an der HvF! Das Schulleben der HvF ist geprägt von einer großen Identifikation mit der Schule und einer sehr lebendigen Eltern- und Schülermitarbeit. Dazu tragen sicher die vielfältigen Angebote in Kunst, Theater und Musik, Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften und Sport sowie die zahlreichen außerunterrichtlichen Aktionen und Begegnungen bei.
Wie vielfältig die HvF ist, sieht man z. B. auf diesen Seiten.
Die Sommerferien beginnen am Donnerstag, den 4. Juli und enden am Mittwoch, den 12. August.
Wir gratulieren unseren Abiturient:innen ganz herzlich! Mehr dazu auf unserer Homepage unter "Aktuelles".
Für die Anmeldung zur digitalen Schulbuchausleihe für den neuen 5. Jahrgang geht es hier entlang.
Bereits Wochen bevor wir unsere Reise an die andere Seite der Welt angetreten haben, war uns allen klar: Das wird die Zeit unseres Lebens! Und genau das wurde es. Neben spannenden Erlebnissen, außergewöhnlichen Erfahrungen und besonderen Begegnungen durften wir eine fremde Kultur so hautnah erleben, als wäre es unsere eigene. Mehr dazu unter “Aktuelles” auf unserer Hoempage.
Am 15. Juni brachen alle 9. Klassen in der Nacht in Richtung Harlingen auf, um eine unvergessliche Klassenfahrt auf dem Ijsselmeer zu erleben. Einen Bericht darüber findet man unter “Aktuelles” auf unserer Homepage.
Auch in diesem Jahr hatte unsere Schule wieder die Ehre, zur Preisverleihung anlässlich des Wettbewerbes „Das ist Chemie!“ eingeladen zu werden. Sechs Schülerinnen wurden für herausragende Leistungen im Wettbewerb ausgezeichnet. Mehr dazu auf unserer Homepage unter “Projekte”.
Initiiert vom ehemaligen HvF-Schüler Kerim Nurdogan und Raphael Sommer und gefördert von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, liegt ein spannendes Jahr voller intensiver Recherche, kreativer Zusammenarbeit und faszinierender Einblicke in die Regionalgeschichte hinter der AG. Mehr dazu auf unserer Homepage.
Nach dem Besuch der Franzosen an der HvF im April fand vom 11.-18. Juni die Fahrt der deutschen Gruppe nach Bury statt. Mehr dazu auf unserer Homepage unter “Aktuelles”.
Am 12. Juni fand die diesjährige Masterclass Teilchenphysik an der HvF statt, an der u. a. Schülerinnen und Schüler aus den Physikleistungskursen in Jahrgang 12 teilgenommen haben. Mehr dazu unter “Aktuelles” auf unserer Homepage.
Beim großen Jubiläumsball in der VW-Halle erwartet Sie und euch ein unvergesslicher Abend mit Live-Acts (u.a. BeJane und Sascha Münnich), Tanz und Ballatmosphäre. An diesem Abend begegnen sich Ehemalige, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern. Karten gibt es hier.
Im Zeitalter der Aufklärung war Braunschweig ein bedeutender Knotenpunkt internationaler politischer und kultureller Netzwerke. Das Herrscherhaus der Welfen pflegte enge Beziehungen zum Kaiserhof in Wien sowie nach England-Hannover, Schweden, Dänemark-Norwegen, Russland und Preußen. Ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Verflechtungen stellt der umfangreiche Briefwechsel der Herzogin Philippine Charlotte dar. In ihren Schreiben tauschte sie sich nicht nur über Literatur, Musik und Malerei aus, sondern verfolgte zugleich sehr konkrete politische und wirtschaftliche Interessen. Sie regelte Erbschaftsangelegenheiten, suchte nach gewinnbringenden Kapitalanlagen, vermittelte Ehen und Bündnisse und bemühte sich, ihren Verwandten militärische Kommandos in der Armee ihres Bruders Friedrich II., des Großen von Preußen, zu verschaffen. Darüber hinaus thematisiert sie in ihren Briefen Alltagsfragen wie die soziale Hierarchie innerhalb ihrer Familie, die Rolle von Frauen und Männern in der höfischen Gesellschaft des Ancien Régimes oder den Umgang mit Krankheiten und dem Tod. Auf diese Weise vermittelt ihr Briefwechsel einen umfassenden Einblick in die europäische Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts und erlaubt geltende Geschichtsbilder von der untergeordneten Rolle von Frauen in der Vormoderne zu hinterfragen.
Um die hier skizzierten Themenfelder näher zu erforschen, unternahmen wir unter der Leitung von Herrn Dr. Mühling am 8. und 9. Dezember 2025 eine Exkursion in die Herzog August Bibliothek (HAB) nach Wolfenbüttel. Diese erwies sich als ausgesprochen gewinnbringend, da dort seltene Quellen und Forschungsliteratur zugänglich sind, die wir in Braunschweig nicht ausfindig machen konnten. Nicht ohne Grund gilt die HAB als die bedeutendste Forschungsbibliothek für die Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im deutschsprachigen Raum.
In der Bibliothek angekommen, erhielten wir zunächst eine fachkundige Führung durch Frau Henrietta Danker, die einen eindrucksvollen Einblick in die beeindruckende Sammlung alter Drucke und Handschriften bot. Anschließend folgte eine Einführung in den Online-Katalog, bei der wir lernten, wie man gezielt nach Quellen und Fachliteratur sucht — eine wichtige Grundlage für die bevorstehenden Facharbeiten.
Im Anschluss daran rückte die eigenständige Forschungsarbeit in den Mittelpunkt. Nun hatten wir die Möglichkeit, unsere individuellen Themenschwerpunkte zu verfolgen; Literatur eigenständig zu sichten und auszuwerten. Unsere Arbeitszeit konnten wir dabei selbstständig organisieren, ohne die üblichen Unterbrechungen durch den Wechsel von Unterrichtsphasen oder das Pausenklingeln. So ließ sich viel konzentrierter arbeiten als in der Schule.
Neben der intensiven Arbeit wurde die Mittagspause genutzt, um den Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt zu besuchen, wo Kakao, Crêpes und gebrannte Mandeln für eine heitere Stimmung zwischen den intensiven Arbeitsphasen am Vor- und Nachmittag sorgten.
Zurück in der HAB standen uns das Bibliothekspersonal und unserer Lehrer beratend zur Seite. Das Ergebnis unserer Arbeit kann sich sehen lassen. Nach einer täglichen Forschungsarbeit von 9-18 Uhr und spannender Lektüre, gingen wir mit großen Bücherstapeln und bis zu 12 Seiten Quellenexzerpt nach Hause.
Auch weiterhin bleibt in der HAB für uns noch viel zu entdecken.
(Text und Bilder: Michelle Schwitallik, 12WI & Lisa Bartz, 12PO)
Weitere aktuelle Meldungen finden Sie hier