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Viele gut aufgebaute, kluge Reden – alle die vorgegebenen 5 Minuten nicht überschreitend – gab es am 11.Februar, im „Event Space 381“ zu erleben. Die 13 Redner*innen (aus den Jg. 8-13) von sieben Schulen aus der Region, die dort auftraten, waren gut vorbereitet und bereiteten der Zuhörerschaft nachdenkliche und spannende Momente.
Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig in Kooperation mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung.
Nach einem herzlichen Empfang durch die Veranstalter ging es auch schon los: Lasse Schilderoth (10c) gebührte die anspruchsvolle Aufgabe, die allererste Rede zu halten. Vielschichtig und sehr präsent reflektierte und urteilte er über die Folgen der KI auf unsere Berufswelt. Die für ihn im Publikum die Daumen drückenden Klassenkameradinnen Alisha Dzemaili und Kira Hundeck sowie Gero Polensky von „Hoffmanns Rhetorik-Klub“ waren sich einig: Gut gemacht!
Erst gegen Ende der Veranstaltung war Nila Atakül (11b) mit ihrem Beitrag an der Reihe. Sie präsentierte ihre Gedanken zur Frage, ob Influencer*innen ähnlichen Kodizes wie Journalist*innen verpflichtet werden sollten, derart tiefgründig und facettenreich, dass auch hier das Fazit der HvF-Zuhörer*innen eindeutig ausfiel: Nilas Rede war sehr fundiert und sie lieferte eine beeindruckende Leistung ab. So verwunderte es auch keinen, als sie wenig später als eine von drei Siegerinnen auf die Bühne gebeten wurde. Strahlend nahm sie Urkunde und Gewinn (Gutschein für freien Eintritt für den Besuch einer Kulturveranstaltung im Event Space sowie einen Graff-Gutschein) in Empfang.
Auch Lasse wurde mit einer Urkunde und einem Büchergutschein gewürdigt.
Alles in allem bleibt der tolle Eindruck zweier redegewandter Schüler*innen, die der in Zeiten von social media nur allzu häufig stattfindenden Verkürzung unserer Sprache mit zwei kraftvollen Reden begegneten.
Christine von Samson (Text), Alisha Dzemaili (Fotos)