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Ausgezeichnete Leistungen beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht

Auch in diesem Jahr war die HvF wieder im Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ vertreten.

Nach der rekordverdächtigen Teilnahme von 16 Schülerinnen und Schülern im letzten Jahr waren es dieses Mal zwar nur drei Arbeiten, die den kritischen Juroren am 27. Februar in der Nord/LB vorgestellt wurden, aber diese hatten es in sich:

Im Fachbereich Arbeitswelt errang Dominik Kultys mit seinem Projekt „FlipDeck – Mobiles Lernen und Arbeiten. Überall“ den zweiten Platz. Er konstruierte dazu einen vollständigen Mini-Computer, designte die dazugehörigen Platinen und lötete alles selbst zusammen. Auch das Betriebssystem programmierte er selbst und schaffte es so, der Jury einen kleinen, voll funktionsfähigen Minirechner zu präsentieren – ein Steve Jobs ohne Garage.

Artjom Surzhykov war im letzten Jahr bereits im Fachgebiet Chemie erfolgreich. Dieses Mal startete er im Fachgebiet Physik und erreichte mit seiner Arbeit „Radiokommunikation: Die Brieftaube des 21. Jahrhunderts“ den zweiten Platz. Mit dem Thema hatte er sich bereits in seiner Facharbeit beschäftigt und konnte nun auch die kritischen Juroren aus der Physik überzeugen. Für seine vor allem theoretische Arbeit erhielt er zudem den Sonderpreis „Mobilität“ der Siemens Mobility GmbH.

Der Sieg im Fachgebiet Physik ging an Dominik Kultys und Oleksandra Kompanets mit dem Projekt „3G-Magnetix“ (Geo-Genau-Günstig). Sie bauten aus Wegwerfmaterialien hochgenaue Sensoren, die sogar kleinste Schwankungen im Erdmagnetfeld wahrnehmen. Mit verschiedenen Microcontrollern und einer gehörigen Portion Elektronik erweiterten sie die Sensoren zu hochgenauen Fluxgate-Magnetometern. Der Vergleich mit Daten aus internationalen Observatorien zeigt, dass ihr Magnetometer am Wochenende mit den wissenschaftlichen Messungen mithalten kann. Unter der Woche stören jedoch die Lehrerautos die im Physikkeller laufenden Messungen. Ein Highlight der Arbeit war die Beobachtung eines magnetischen Sturms und der gleichzeitig auftretenden Polarlichter sowie der dafür verantwortlichen Sonnenflecken. Für ein Schulprojekt ist dies ein bemerkenswerter Erfolg, der ihnen neben dem 1. Platz bei JuFo auch den Sonderpreis für „clevere Messverfahren“ einbrachte. Dieser Preis wird von der PTB Braunschweig vergeben, die nicht nur für Deutschland die Maßeinheiten in der Physik festlegt – das ist fast schon wie ein Ritterschlag für das Projekt.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gratulieren wir herzlich zu ihren tollen Erfolgen. Sie haben sich diese in vielen Stunden nach dem Unterricht, mit viel Engagement zu Hause und auch in Sonderschichten bei ihren Betreuern verdient.

Das Siegerprojekt hat sich für den Landeswettbewerb vom 16. bis 18. März in Clausthal-Zellerfeld qualifiziert. Wir wünschen Dominik und Oleksandra auch dort viel Erfolg!

Ansprechpartner: Dr. Fieberg, Dr. Tuckermann

Bildergalerie

AnsprechpartnerIn

Dr. Fred Fieberg (FIEB)
Unterrichtet Mathematik und Physik
fieberg@hvf-bs.net
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