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Zahlreiche Schüler*innen der HvF nahmen sehr erfolgreich daran teil. Am 8. April wurden ihre exzellenten Leistungen im Niedersächsischen Landtag von dem Beauftragten für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, und Landtagspräsidentin Hannah Naber ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde von Kurku in Zusammenarbeit mit dem Bund der Vertriebenen Niedersachsen e.V. ins Leben gerufen.
Ziel ist es, an das Schicksal unzähliger Menschen zu erinnern, die aus ihrer angestammten Heimat in den deutschen Ostgebieten vertrieben wurden. Dazu zählen unter anderem die Neumark, Schlesien, Hinterpommern, West- und Ost-Preußen im heutigen Polen. Die eingereichten Videos leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Geschichte dieser Vertriebenen nicht in Vergessenheit gerät.
Für ihre Videobeiträge interviewten die Schüler*innen der HvF Heimatvertriebene, Einheimische und Ukrainer*innen. Auch schriftliche Quellen wie Memoiren und Tagebuchaufzeichnungen aus eigenen Familienarchiven wurden ausgewertet. Kurku führte aus, dass die Jugendlichen vielfach „erst über diesen Wettbewerb in Kontakt mit der Geschichte ihrer vertriebenen Vorfahren gekommen“ waren.
Emma Helene Haus (Jg. 7) gewann für ihr herausragendes Video den ersten Preis.
Die Abiturient*innen Tonia Klabunde, Hannah Heinert und Emily Philipp sowie Charlotte Bähr, Moira Klein und Juri Zender erreichten mit ihren Gruppenbeiträgen jeweils einen dritten Preis. Und hier sind ihre Videos: "Damals dort, heute hier" und "Was bleibt, ist die Erinnerung".
Unterstützt wurden die Schüler*innen durch den Geschichtslehrer Dr. Christian Mühling. Dieser bewies, wie bereits beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, besonderes Engagement, durch das sich die HvF erneut als eine der erfolgreichsten Schulen Niedersachsens auszeichnen kann, wie auch NDR-Moderatorin Annie Heger während der Preisverleihung positiv feststellte. Entsprechend groß ist das Medienecho: Berichte finden sich bereits in "Regional heute", "westring bs-online" oder auf der Instagramseite des niedersächsichen Migrationsbeauftragten. Zusätzlich berichten die Neue Westpost und der Braunschweigische Geschichtsverein über den Braunschweigischen Geschichtsblog.
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner*innen!
Text: Michelle Schwitallik und Finja Römmert
Bildrechte: Niedersächsische Staatskanzlei