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Bericht über die Programmfahrt 2026 nach England

Vom 23. bis zum 28. August fuhren 43 Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang auf die Programmfahrt nach England.

Unsere Programmfahrt nach England begann schon sehr früh: Um 5.30 Uhr am Sonntag-Morgen trafen wir uns etwas verschlafen aber auch sehr aufgeregt vor der Schule. Nachdem schließlich alle Koffer im Bus verladen waren, ging es gegen 5.50 Uhr los auf die 15-stündige Fahrt. Auf der Fähre von Calais nach Dover, die wir am späten Nachmittag erreicht hatten, gab es dann unterschiedliche Eindrücke: Während einige versuchten, die salzige Seeluft und die super Aussicht auf die Kreidefelsen von Dover zu genießen, kämpften andere bei Fish & Chips mit der Frage: „Ist dieses Abendessen wirklich eine gute Idee?“ 

In Herne Bay, unserem Ausgangspunkt in England für die kommenden Tage, angekommen, erwarteten uns unsere Gastfamilien. Nach kurzer Nacht erkundeten wir am nächsten Tag die kleine Stadt mit einer Rallye. Natürlich durfte auch ein Besuch am Meer nicht fehlen und wir kamen zu der Erkenntnis, dass es dort genauso kalt ist wie an der Nordsee in Deutschland. 

Nachmittags besuchten wir dann Canterbury, wo wir natürlich die berühmte Kathedrale besichtigten. Anschließend erkundeten wird die Stadt in Kleingruppen auf eigene Faust. 

Am Folgetag in London stand zunächst klassisches Sightseeing der berühmten Sehenswürdigkeiten an: Tower Bridge, London Eye, Westminster Abbey, Big Ben, Houses of Parliament, Buckingham Palace und die Downing Street No. 10. 

London ist natürlich ein Highlight, aber nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten, sondern auch wegen der Bootsfahrt auf der Themse. Denn auf den „Uber“- Booten konnte man herrlich die Blicke schweifen lassen und etwas relaxen. Nachmittags war dann Schluss mir relaxen und es wurde teuer, denn wir durften auf der Oxford Street shoppen. Anschließend trafen wir uns am Covent Garden und fuhren mit der stickigen U-Bahn zum Treffpunkt mit unserem Busfahrer Stephan. 

Der zweite Londontag war gefüllt mit einem Theaterworkshop, bei dem wir feststellten, dass wir das doch lieber den Profis überlassen. Shakespeare hätte sich sicher über uns gewundert. Vorher aber besuchten wir Greenwich, inklusive des Greenwich Park und Royal Observatory , welches uns ja aus unseren Schulbüchern schon etwas bekannt war. Und wir können bestätigen: Es ist dort so, wie es im Schulbuch beschrieben ist, auch wenn der Rasen an den meisten Stellen leider vertrocknet war. Im Greenwich Park ist uns sogar Sherlock, der Hund von Luke, begegnet! Keine Ahnung, wie die tolle Lehrercrew mit Frau Sommermeier, Herrn Kißler und Herr Niemeyer das so arrangiert hat?! 

Am letzten Tag besuchten wir dann Dover, nachdem wir uns von unseren Gastfamilien verabschiedeten. Am Dover Castle angekommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die einen gingen mit Frau Sommermeier mit, die anderen bei Herrn Kißler und machten eine spannende Tour durch das Tunnel-Krankenhaus, welches sehr realitätsnah eingerichtet wurde. Danach haben wir das Schloss selbst sowie die naheliegende Kommandozentrale besichtigt. 

Die echten Herausforderungen zwischen den Programmpunkten waren die mehr oder weniger unvergesslichen kulinarischen Erlebnisse. Je nach Gastfamilie hatte man mal mehr, mal weniger Glück und tagsüber haben wir uns durchprobiert: Fish & Chips, Sandwiches mit seltsamem Belag und wenn nichts mehr ging: Mc Donald`s . 

Unser Fazit: Wir kamen mit neuen Vokabeln, vielen Fotos und schönen Erinnerungen zurück. Danke an das tolle und engagierte Lehrerteam, welches dies erst für uns möglich gemacht hat! Und wir wissen jetzt: Den Hund Sherlock gibt es wirklich! 

Text: Rebecca Schlecht

Bildergalerie

AnsprechpartnerIn

Tim Kißler (KILE)
Leiter der Fachkonferenz Sport
Unterrichtet Englisch und Sport
kisslert@hvf-bs.net
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