"HvF Open Stage" am Donnerstag, den 26.09.2019 um 17Uhr in der Aula am Sackring

Bühne frei für die Musiktalente der HvF! Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr geht "Open Stage" in die zweite Runde. Unter anderem gibt es musikalische Solobeiträge aus Pop und Klassik am Mikro, Saxophon und Klavier.

Eingangsstufe

Unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 werden in einem eigenen Gebäude der Außenstelle Lehndorf unterrichtet.

Herzlich willkommen

Schule ist Unterricht. Ja, vor allem. Schule ist aber mehr als Unterricht. Erst recht an der HvF! Das Schulleben der HvF ist geprägt von einer großen Identifikation mit der Schule und einer sehr lebendigen Eltern- und Schülermitarbeit. Dazu tragen sicher die vielfältigen Angebote in Kunst, Theater und Musik, Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften und Sport sowie die zahlreichen außerunterrichtlichen Aktionen und Begegnungen bei.
Wie vielfältig die HvF ist, sieht man z. B. auf diesen Seiten.

Aktuelles

"HvF Open Stage" am Donnerstag, den 26.09.2019 um 17Uhr in der Aula am Sackring

Bühne frei für die Musiktalente der HvF! Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr geht Open Stage in die zweite Runde. Unter anderem gibt es musikalische Solobeiträge aus Pop und Klassik am Mikro, Saxophon und Klavier.

Workshop ZEITMASCHINE - Eine musikalische Zeitreise ins Jahr 1500

Am Montag, den 6. Mai 2019 erlebten die Schülerinnen und Schüler des Bläserprojekts des 6. Jahrgangs eine besondere musikalische Zeitreise dank des Workshops ZEITMASCHINE mit dem Renaissance-Ensemble Capella de la Torre.

Wie die Musik um 1500 klang, wie die Musiker an ihre Noten kamen und wie die Vorgänger der im Bläserprojekt gespielten Instrumente Saxophon, Klarinette, Posaune oder Schlagzeug aussahen und gespielt wurden, durften wir Musiker bei dem eintägigen Workshop ZEITMASCHINE selbst ausprobieren.

Wir kamen nicht nur in den Genuss eines kleines Privatkonzerts der fünf Musiker von Capella de la Torre, die uns zunächst mit einigen Stücken in die Zeit um 1500 mitnahmen, sondern durften in einem zweiten Workshopteil all die mitgebrachten Instrumente selbst ausprobieren. Das stieß auf große Begeisterung.

Gar nicht so einfach war es, die vielen verschiedenen perkussiven Instrumente so perfekt zu kombinieren, dass ein mitreißender Beat entstand. Jedes Schlagwerk-Mitglied musste sein Instrument und seinen Rhythmus perfekt spielen, damit der entstandene Groove tatsächlich konstant blieb. Dabei ist so eine Trommel aus Eidechsenhaut gar nicht so einfach zu spielen, sodass man ihr all die vielen möglichen Klänge entzaubert, die Mike Turnbull uns vorgestellt hatte.

Viel vertrauter waren da die Kesselmundstücke der Blechblasinstrumente und die Renaissanceposaune von Yosuke Kurihara, die fast genau aussieht wie unsere heutige Version. Da war es ein leichtes, schöne Töne auf dem alten Instrument zum Klingen zu bringen. Gleichwohl das Serpent hingegen als Vorgänger der Tuba zwar von der Form und dem Mundstück her Ähnlichkeiten aufweist, jedoch aus Holz gebaut ist und gar keine Ventile sondern Grifflöcher hat.

Leicht wiederzuerkennen hingegen sind die Schalmei von Katharina Bäuml, sowie der Alt- und Tenorpommer von Hildegard Wippermann und der Dulzian von Annette Hils als Vorgänger unseren heutigen Oboen, Englischhörner und Fagotte. Wir im Bläserprojekt spielen mit unseren Saxophonen und Klarinetten zwar auch Rohrblattinstrumente, allerdings mussten wir nun versuchen aus Doppelrohrblattmundstücken einen Ton herauszubekommen. Das kann ganz schön quietschen und ist von der Spieltechnik doch anders, als wir es kannten. Wir haben uns aber alle als Naturtalente gezeigt und tatsächlich auf der Schalmei eine kleine Tonfolge spielen können.

Bei einem kleinen historischem Exkurs in die Notenkunde aus dem 14. Jahrhundert haben wir uns als Meisterentzifferer alter Notenniederschriften und Schriftarten gezeigt.

Besondere Freude hat uns das abschließende gemeinsame Proben und Musizieren eines Stückes mit unseren 'neumodischen' Instrumenten und den fünf Musikern und ihren Renaissance-Instrumenten gemacht. Sowohl die Musik als auch die Klänge sind uns bisher nicht vertraut gewesen, haben uns aber sehr entzückt und uns große Freunde und Gespanntheit auf das am nächsten Tag anstehende gemeinsamen Abschlusskonzert gemacht.

Wir hatten viel Spaß an diesem besonderen Workshoptag mit Capella de la Torre und haben eine Menge gelernt! So gerne hätten wir noch viel mehr Zeit gehabt, um die alten Instrumente in Ruhe weiter auszuprobieren und zu spielen, genauso wie wir liebend gern noch viel mehr Probenzeit gehabt hätten, um noch mehr Renaissancestücke gemeinsam zu proben. Noch mehr Eindrücke von diesem großartigen Renaissance-Ensemble findet man hier. Wer noch mehr Fotos von diesem für uns alle unvergesslichen Workshop-Tag ansehen möchte, schaue bitte hier.

Fotos: Tobias Müller

Bildergalerie

AnsprechpartnerIn

Leonie Kißler
Leiterin der Fachkonferenz Musik
An der HvF seit 2013
Unterrichtet Französisch und Musik
kissler@hvf-bs.net
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