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Die zentrale Aufgabe des Faches Politik-Wirtschaft besteht in der Vermittlung eines politischen und ökonomischen Grundwissens. Auf dessen Basis entwickeln die SchülerInnen die Kompetenz, sich in der Gesellschaft und den Bereichen Politik und Wirtschaft angemessen zu orientieren. Sie lernen politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte und Probleme zu analysieren, sie zu strukturieren und zu beurteilen. Leitbild der politischen und ökonomischen Bildung ist dabei der „mündige Bürger“, der sich als aktives Mitglied der Gesellschaft begreift, für demokratische Grundwerte einsteht und für Toleranz, Menschenwürde und Menschenrechte eintritt.
In der Sekundarstufe I stehen Themen aus der Lebenswelt der SchülerInnen im Fokus (z. B. der Jugendliche im Wirtschaftsgeschehen, Politik im Nahbereich). Die Auswahl der Themen und Inhalte richtet sich nach dem verbindlichen niedersächsischen Kerncurriculum.
In der Sekundarstufe II kann Politik-Wirtschaft je nach Profilwahl als Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsnniveau (5 stündig) oder auf grundlegendem Niveau (3 stündig) belegt werden. Die Themenabfolge richtet sich nach dem verbindlichen niedersächsischen Kerncurriculum. Leitmotiv ist dabei die Wissenschaftspropädeutik, der zufolge die SchülerInnen wissenschaftliche Theorien kennen und problemadäquat anwenden lernen. Dabei ermöglicht die Arbeit mit Fachtexten, Zeitungsartikeln, Informationen aus dem Internet, Filmen, Karikaturen, Grafiken usw. einen facettenreichen und Techniken der vertiefenden Materialanalyse vermittelnden Unterricht.
Über die fachspezifischen Inhalte informieren natürlich auch die Kerncurricula zur Sekundarstufe I und Sekundarstufe II.